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UID:8250-409@50jahre.gi.de
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SUMMARY:ITeG-Ringvorlesung: "Regieren im Zeitalter von Algorithmen und GenA
 I: Zwischen Steuerungseuphorie und technokratischer Dystopie"
DESCRIPTION:In der ITeG-Ringvorlesung "Digitale Gesellschaft - eine Gestalt
 ungsaufgabe" wird am 21. Oktober 2026 PD Dr. Samuel Greef Einblicke geben z
 um Thema "Regieren im Zeitalter von Algorithmen und GenAI: Zwischen Steueru
 ngseuphorie und technokratischer Dystopie".\n\n\n\nZoom-Link für die Online
 -Zuschaltung: www.uni-kassel.de/go/iteg-lectures-zoom\n\n\n\nSamuel Greef i
 st habilitiertert Politologe und Informatiker. Er arbeitet als Privatdozent
  und wissenschaftlicher Assistent an der Universität Kassel zu den Forschun
 gsschwerpunkten Staatsmodernisierung, Digitalpolitik, Staatliche Steuerung,
  Arbeitsbeziehungen, Rechtspopulismus, Zivilgesellschaft sowie Organisierte
  Interessen. Nebenher programmiert und scriptet er in Java, Objective-C, PH
 P, JavaScript und in der BASH shell. https://www.samuel-greef.de/\n\nSeine 
 Habiliationsschrift “Staat und Staatlichkeit im digitalen Zeitalter. Politi
 sche Steuerung im Wandel” erschien 2023 bei Transcript. DOI: 10.14361/97838
 39470657\n\n\n\nZusammenfassung seines Vortrags:\n\nDas digitale Zeitalter 
 kennzeichnet unter anderem die Möglichkeit einer immer umfassenderen Dateng
 enerierung und -erhebung, die Analyse von Big Data mittels Maschinenlernen 
 und der Einsatz von sogenannter Künstlicher Intelligenz (KI) auch in Entsch
 eidungskontexten. Bezogen auf den politischen Raum erweitern sich die Vorst
 ellungen einer evidenzbasierten staatlichen Steuerung um einen daten- und a
 lgorithmengetriebenen Automatisierungsdiskurs. Geführt wird dieser, unter d
 em Eindruck prekärer Haushalte in Bund, Ländern und Kommunen, nicht zuletzt
  mit der Hoffnung auf Effizienzsteigerungen durch Digitalisierung. In den D
 ebatten findet sich aber auch die Vorstellung, dass eine von Komplexität un
 d Unsicherheit gezeichnete politische (Gesellschafts-)Steuerung einfacher w
 erden könnte. Technologieeinsatz soll kontingente Entscheidungssituationen 
 auflösen, indem er durch Ambiguität geprägte Problem- und Wissenslagen in v
 ermeintlich eindeutige Konstellationen überführt. Diese Vorstellungen knüpf
 en an kybernetische Steuerungsträume der 1940- und 1950er-Jahre an. In Teil
 en der US-Tech-Elite gehen die Ideen weit darüber hinaus: ein CEO-Monarch s
 teht an der Spitze eines weitgehend entkernten, technokratisch-autoritären 
 Staats. Wie aber steht es um das Regieren im digitalen Zeitalter im deutsch
 en Kontext, für den nicht selten auf ein vermeintlich fortschrittsfeindlich
 es Datenschutzregime oder starke zivilgesellschaftliche Organisationen als 
 Korrektiv verwiesen wird? \n\n
LOCATION:ITeG - Wissenschaftliches Zentrum für Informationstechnik-Gestaltu
 ng, Universität Kassel
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