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Gesellschaft für Informatik e.V.
50 Jahre
Meldung#GI50

Interaktive Festschrift: 50 Jahre Gesellschaft für Informatik

Herbst 2019, 50 Jahre nach der Gründung der GI: Zeit im Rahmen einer interaktiven Festschrift mit Videos und Bildergalerien einen Blick zurück und nach vorne zu werfen mit Beiträgen u.a. von GI-Präsident Hannes Federrath und Bundesministerin Anja Karliczek.

Im Rahmen einer interaktiven Festschrift anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Gesellschaft für Informatik kommen namhafte Mitglieder zu Wort, die die Entwicklung der GI entscheidend mitgeprägt haben.

Prof. Dr. Hannes Federrath, Präsident der Gesellschaft für Informatik: "Das Internet und die erste bemannte Mondlandung feiern dieses Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum. Ebenso die Gesellschaft für Informatik, gegründet am 16. September 1969 in Bonn am Rande einer Sitzung im damaligen Forschungsministerium. Doch damit ist noch nicht genug: Bereits Mitte Juni hat die TU Dresden gemeinsam mit Darmstadt, Karlsruhe, München und Saarbrücken das 50-jährigen Bestehen der Informatik gefeiert. An diesen Standorten wurden 1969 bundesweit die ersten universitären Informatikstudiengänge etabliert. Man kann sagen: Die GI und die deutsche Informatik waren von Anfang an mit dabei."

Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung: "Seit 50 Jahren setzt die Gesellschaft für Informatik auf Schwerpunkte, die auch dem Bundesministerium für Bildung und Forschung ein wichtiges Anliegen sind: den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis, die Aus- und Weiterbildung, die Nachwuchsgewinnung und vor allem den wichtigen Dialog mit der Gesellschaft. Ein Beispiel: Im Wissenschaftsjahr 2019, das der Künstlichen Intelligenz gewidmet ist, organisiert die Gesellschaft für Informatik interaktive Workshops und Diskussionen im ländlichen Raum. Dabei vermittelt sie Schülerinnen und Schülern die Grundlagen der Informatik und macht ihnen KI verständlich."

Prof. Dr. Heinz Schwärtzel, GI-Präsident in den Nachwendejahren 1990/91: "Mit der Bildung der Neuen Länder und ihrem Beitritt zur Bundesrepublik löste sich die GI-DDR auf. Ihre Mitglieder wurden Mitglieder der GI, die auf diese Weise ca. 1150 "neue" Mitglieder auf einen Schlag gewann - was den Schatzmeister Prof. Kurbel freute. Die Mitglieder waren  allerdings für eine gewisse Zeit - 3 Jahre- von Beiträgen frei gestellt - was den Schatzmeister weniger erfreute. Im Mai 1991 wurden die erste GI-Regionalgruppen in den neuen Ländern gegründet: in Dresden, Leipzig, Chemnitz, Ilmenau, Magdeburg, Halle, Rostock und Greifswald. 1993 fand in Dresden die erste GI-Jahrestagung in den neuen Ländern statt."

Prof. Dr. Simone Rehm, die 2012 ins GI-Präsidium kam und die Entwicklung der Grand Challenges der Informatik angestossen hat: "Wir haben damals fünf Grand Challenges identifiziert, die nach wie vor als ungelöst gelten. Nichtsdestotrotz haben die Formulierung und Identifizierung dieser Herausforderungen wie auch die anschließende Konkretisierung spezieller Forschungsfragen in der Community eine positive Wirkung nach innen und außen gezeigt: Für die GI als Ganzes hat die Initiative der Grand Challenges in erster Linie identitätsstiftend gewirkt. Darüber hinaus haben die Fachgruppen und Fachbereiche der GI an den konkreten Fragestellungen weiter gearbeitet und teilweise erfolgreich Anträge zu DFG Schwerpunktprogrammen stellen können."

Die gesamte interaktive FESTSCHRIFT sowie weitere Informationen zum Jubiläumsjahr der Gesellschaft für Informatik unter https://50jahre.gi.de.